Webseiten sollen funktionieren - möglichst universell. Eine Grundlage dafür bietet sauber geschriebener Quelltext. Der Validator als Werkzeug für die Entwicklung von Webdokumenten unterstützt Webautoren dabei. Man kann auf diese Weise unkompliziert saubere Ergebnisse erhalten.
Wer Webseiten schreibt, hat mit Quelltext zu tun. So ziemlich jede Website besteht aus diesem Quelltext, der Informationen näher beschreibt und für die Interpretation durch ein Programm und die Ausgabe durch ein Gerät auszeichnet. Diese maschinenlesbare Auszeichnung (engl.: Markup) folgt deshalb einer standardisierten formalen Grammatik, deren Einhaltung mit Validatoren überprüft werden kann.

Validatoren sind Werkzeuge, die automatisiert Quelltext gegenlesen und somit eine Hilfe bei der Fehlervermeidung und –beseitigung in Webdokumenten darstellen.
Ein gültiges Dokument, etwa eine valide Webseite, verschafft Wettbewerbsvorteile, weil die erfolgreich geprüften Texte Entwicklungssicherheit bieten und die Weiterverarbeitung der Daten ermöglichen.
Validatoren leisten diese Arbeit kostenlos und komfortabel:
Nützliche Hinweise und die Benennung von Fehlern hinsichtlich der Standardkonformität werden mit Angabe der Quelltext-Fundstelle ausgegeben. Die Fehlermeldungen sind selbsterklärend und eine Berichtigung des Quelltextes gelingt fast immer unkompliziert.
Beispiel 1
No Character Encoding Found! Falling back to UTF-8.
Es wurde kein Zeichensatz definiert. Deshalb wird vom Validator der Unicode-Zeichensatz verwendet. Wenn die Angabe von charset im <head>-Bereich fehlt, kann es zu Anzeigefehlern kommen. In diesem Fall handelt es sich um einen Hinweis und nicht um einen Fehler. Die Zeile <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /> würde den Zeichensatz eindeutig festlegen.
Beispiel 2
This page is not Valid (no Doctype found)!
Das Dokument ist ungültig, weil die Art des Dokumentes ist nicht explizit angegeben wurde. Da es unterschiedliche Dokumenttypen gibt und diese definiert sind, dürfen bestimmte Elemente und deren Attribute nur in den vorgesehenen Dokumenten in entsprechender Notation vorkommen. Dazu wird in der ersten Zeile des Quelltextes angegeben, auf welche Deklaration sich das Dokument bezieht.
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de">
Beispiel 3
required attribute "TYPE" not specified.
<script>window.google={kEI:"nRonR5LLFYH0-AK16OC …
Die Elemente <script> und <style> erfordern die Angabe eines Attributs. Wenn es sich um ein Javascript handelt, wird dies auch als solches ausgezeichnet. Der Validator sagt sogar wie: Typical values for type are type="text/css" for <style> and type="text/javascript" for <script>. Eine Angabe wie <script language=”javascript”> ist ungültig.
Fehlermeldungen und deren Vermeidung
Sämtliche Sonderzeichen sollten maskiert werden. Das gilt auch für Links, in denen Parameter übergeben und diese mit & anhängt werden. Ein & wird somit zu & und die Zeichen < und > müssen, um Probleme beim Parsen zu vermeiden, durch < und > maskiert werden. Auch falsch verschachtelte Elemente sind eine häufige Fehlerursache.
Ein Blick in die entsprechende (X)HTML-Referenz bietet Orientierung für alle, die Webseiten schreiben und daran interessiert sind, dass sie ausgezeichnet funktionieren.
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Dieser Text erschien am 7. Dezember 2007 als Beitrag Nr. 323 in der Reihe “Adventskalender” bei den Webkrauts. Dort kann der Beitrag auch kommentiert werden.
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